Lukas-Krankenhaus Bünde
Objekt: Neubau stationärer OP-Trakt
Bauherr: Kreiskliniken Herford Bünde
Leistungen: Förderantrag
Projektzeitraum: 2024
BGF: 3.320,00 m²
Das Lukas-Krankenhaus beabsichtigt, seine OP-Abteilung zu erneuern. Die Abteilung ist zurzeit auf zwei Etagen im Funktionstrakt an der Hindenburgstraße verortet. Die Voruntersuchungen über eine Erweiterung und Neustrukturierung führten wegen der mangelnden Geschosshöhe und fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten ins Leere.
Deshalb wurde nach einer alternativen Baufläche gesucht und im Garten westlich des Bettenhauses gefunden.
Die neue OP-Fläche schließt im Erdgeschoss an das Bettenhaus auf der Westseite als Anbau an.
Das neue Gebäude wird vollständig unterkellert werden. Hier können die erforderlichen Nebenflächen für die Umkleiden und die Schleusen errichtet werden. Es steht außerdem ausreichend Platz für die neuen Technikzentralen zur Verfügung. Restliche Flächen werden als für Lagerflächen genutzt.
Die OP-Abteilung befindet sich damit im gleichen Geschoss wie die Intensivstation. Über das nördliche Flursystem des Bettenhauses können die Patienten aus dem Aufwachraum in die Intensivstation geschoben werden.
Die neuen OP-Abteilung hat fünf OP’s. Vier davon sollen endoprothetisch genutzt werden, einer kann mit einer kleinen Einschleusung als Bypass für Septische OP‘s genutzt werden. Vor den OP’s ist eine zentrale Einleitfläche mit vier Ein- und Ausleitplätzen angeordnet. Die Ein- und Ausleitung der Patienten erfolgt über eine Holding für 10 + 3 Betten. Die Einschleusung des Personals erfolgt über das Untergeschoss. Die Treppe gehört zur OP-Zone. Da das Sterilgut im OP vorgerüstet wird, wird auf einen Sterilflur mit Rüstflächen verzichtet.
Planzeichnungen & Visualisierungen: © Bergstermann + Dutczak Architekten Ingenieure.
Dargestellt ist der aktuelle Planungsstand, Änderungen vorbehalten.