Klinikum Dortmund –
Umbau Station A43
Zwei Ambulanzen auf einer Station – funktional neu gedacht im Bestand.
Im Städtischen Klinikum Dortmund wurde die Station A43 im Klinikzentrum Mitte umgebaut. Anlass war die Verlagerung der Gynäkologischen Ambulanz und des Brustzentrums aus dem Souterrain des Dudenstifts in das 3. Obergeschoss des Gebäudeteils A4. Die Fläche wurde zuvor als Netzhautambulanz genutzt.
Bergstermann & Dutczak Architekten begleiteten das Projekt mit Planung und Bauleitung.
Projektdaten
Projekt: Umbau Station A43
Bauherr: Klinikum Dortmund gGmbH
Nutzer: Ambulanz, Brustzentrum
Projektzeitraum: 2024–2025
Bruttogrundfläche: ca. 400 m²
Bauweise: Konventionelle Bauweise
Leistung: Planung und Bauleitung, LP 2-8
Projektanlass und Zielsetzung
Durch die Verlagerung der Ambulanzen in einen anderen Gebäudeteil und die Umnutzung durch zwei andere Fachbereiche war das Ziel, eine funktionale Neuordnung der bestehenden Flächen zu schaffen und im Bestandsgebäude zeitgemäße Strukturen für ambulante Nutzungen herzustellen.
Städtebauliches und landschaftliches Konzept
Der Umbau beschränkte sich auf den Innenbereich des Klinikgebäudes. Städtebauliche Bezüge oder Eingriffe in den Außenraum waren nicht Bestandteil der Maßnahme.
Architektonisches Gesamtkonzept
Leitend war eine klare räumliche und organisatorische Trennung bei gleichzeitig effizienter Nutzung der vorhandenen Fläche. Für beide Bereiche wurden separate Anmeldungen und Wartezonen eingerichtet. Untersuchungsräume, Erschließungsflächen und Nebenräume sind übersichtlich gegliedert und auf kurze Wege sowie patientengerechte Abläufe ausgelegt.
Konstruktion und Bauweise
Die Maßnahme erfolgte in konventioneller Bauweise und unter Erhalt der bestehenden Gebäudestruktur. Neben Anpassungen im Grundriss umfasste der Umbau den Innenausbau, Oberflächen sowie die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung. Lüftung, Sanitär, Elektro und Beleuchtung wurden an die neue Nutzung angepasst. Die Umsetzung erfolgte im laufenden Krankenhausbetrieb und erforderte eine eng abgestimmte Bauphasenplanung.
Material- und Nachhaltigkeitsstrategie
Die Auswahl der Materialien erfolgte unter Berücksichtigung hygienischer Anforderungen. Festeinbauten wurden normgerecht für die Bestückung mit ABS-Trägersystemen geplant. Festes Mobiliar wurde gezielt auf die jeweilige Nutzung abgestimmt. Farben, Materialien und Ausstattung entstanden in enger Abstimmung mit Bauherrn und Nutzern.
Funktionale Besonderheiten
Die Umwandlung einer Station in zwei unabhängige Ambulanzen stellte besondere Anforderungen an Organisation und Erschließung. Klare Abgrenzungen, getrennte Anmeldebereiche und eigenständige Wartezonen gewährleisten einen reibungslosen Betrieb beider Einrichtungen innerhalb einer zusammenhängenden Fläche.
Projektstand
Das Projekt ist abgeschlossen. Die Station wurde in Betrieb genommen.
Fotos: © Sonja Speck
Planzeichnungen: © Bergstermann + Dutczak Architekten Ingenieure.
Dargestellt ist der aktuelle Planungsstand, Änderungen vorbehalten.