Medizinisches
Forschungszentrum I
Objekt: Neubau eines Laborgebäudes
Bauherr: Universitätsklinikum Düsseldorf
Leistungen: Planung + Bauleitung; LP 1-9
Projektzeitraum: 2014 -2021
BGF: 20.660,00 m²
Bauweise: Konventionelle Bauweise
in ARGE mit RDS, Hattingen
Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf ist der Neubau eines Laborgebäudes für die Nassforschung, das med. Forschungszentrum I errichtet worden. Das Laborgebäude beherbergt insgesamt 14 Institute unterschiedlicher Fachrichtungen. Die Labore wurden in S1 / S2 - Qualität nach BioStoffV und GenTSV errichtet. Es finden überwiegend molekularbiologische nasspräparative, chemischenasspräparative und geräteintensive mit einem gewissen Grad an computerbezogenen theoretisch deduktiven Arbeiten statt. Außerdem gibt es 2 Radionuklidbereiche, an die besondere Anforderung an den Brandschutz und Strahlenschutz gestellt werden. Durch gemeinsam genutzte Labor- und Forschungsflächen, sowie durch die auf den Ebenen verteilten offenen informellen Kommunikationsflächen wird die interdisziplinäre Arbeit befördert und in den Mittelpunkt gestellt.
Die Außenwände des Gebäudes bestehen aus Stahlbeton in Ortbeton und wurden auf einer elastisch gebetteten Bodenplatte gegründet. An die Geschossdecken wurden hohe baudynamische Anforderungen gestellt (schwingungsarm).
Das Gebäude hat eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade mit glasfaserverstärkten, weißen Sichtbetonplatten und Fensterelementen als Pfosten-Riegel-Konstruktion. Auf dem Dach befinden sich die zurückgesetzten Technikzentralen in Stahl mit einer vorgehängten Metallfassade.
Zur Anbindung an die umliegenden Klinikbereiche wurde im Untergeschoss ein Versorgungstunnel für die automatische-Warentransport-Anlage (AWT) und im 1. OG ein Skywalk als Stahlkonstruktion geschaffen.
Planzeichnungen: © Bergstermann + Dutczak Architekten Ingenieure.
Dargestellt ist der aktuelle Planungsstand, Änderungen vorbehalten.